Novartis

Der lange Weg zu bezahlbarer medizinischer Behandlung

Jedes Jahr sterben mehr als 30 Millionen Menschen in Entwicklungsländern an nicht übertragbaren Krankheiten. Novartis bietet im Rahmen des 2015 eingeführten Programms Novartis Access Regierungen, NGOs und anderen Gesundheitsversorgern des öffentlichen Sektors ein Portfolio von 15 Medikamenten zum Preis von einem US-Dollar pro Behandlung und Monat an. So erhalten zum Beispiel Menschen mit niedrigem Einkommen, die an Bluthochdruck leiden, in Kenia oder Kamerun zum ersten Mal eine bezahlbare Behandlung.
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Novartis Access bietet Ländern mit niedrigem Einkommen 15 Medikamente für wichtige nichtübertragbare Krankheiten (NCDs) an. Dazu gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, Atemwegserkrankungen und Brustkrebs.

Die von Novartis Access angebotenen Medikamente wurden nach drei Kriterien ausgewählt: hoher Gesundheitsbedarf, medizinische Relevanz und fehlende lokale Zugangsprogramme. Vierzehn der fünfzehn Produkte gehören zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Darüber hinaus unterstützt Novartis Access die Gesundheitssysteme bei der Prävention, Diagnose und Behandlung von NCDs.

Leben mit Bluthochdruck in Kamerun

In Kamerun kann die Suche nach einer Behandlung für chronische Krankheiten ein langer Weg sein. Jeden Monat fährt Alvine Nyintché 5 Kilometer zum Etoug-Ebe Baptist Hospital in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns. Bei Nyintché, 52 Jahre alt, wurde vor neun Jahren Bluthochdruck diagnostiziert.

Heute hat Nyintché dank Novartis Access Zugang zu einer erschwinglichen Behandlung. Ziel ist es, das Programm auf das ganze Land auszudehnen. Neben dem Medikamentenangebot werden Massnahmen zur Stärkung der Gesundheitssysteme umgesetzt. Dazu gehören die Schulung von medizinischem Fachpersonal im Umgang mit nicht übertragbaren Krankheiten und die Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung.

Nyintché kocht ein Gericht aus Kürbiskernen, das sie in Bananenblättern serviert und auf der Straße verkauft. Sie verdient damit knapp 2 US-Dollar pro Tag. “Manchmal verkaufe ich genug, um alle meine Kosten zu decken, aber manchmal ist es einfach nicht genug”, sagt sie.

Das Etoug-Ebe Baptist Hospital in Yaoundé ist eine der ersten Einrichtungen, in denen Novartis-Access-Medikamente zur Verfügung stehen, um Krankheiten wie Bluthochdruck zu behandeln.

In Kenia wächst das Bewusstsein für chronische Krankheiten

Peninahs Kinder brachten sie dazu, in die Klinik zu gehen. Sie waren überzeugt, dass ein rasender Herzschlag und Kopfschmerzen keine normalen Anzeichen für ein hohes Alter seien. Nach anfänglichem Zögern lässt sich die 65-jährige kenianische Bäuerin nun regelmäßig in der Gesundheitsklinik in Mwea untersuchen. Mit den Novartis-Access-Medikamenten hält sie ihren Bluthochdruck unter Kontrolle.

Kenia hat grosse Fortschritte bei der Bekämpfung von AIDS und anderen Infektionskrankheiten gemacht. Heute leben die Kenianer länger und chronische Krankheiten wie Asthma, Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs nehmen zu. Das Land hat mit der Anpassung seines Gesundheitssystems begonnen, aber die Herausforderung bleibt gross: Kliniken, die zur Behandlung akuter Erkrankungen konzipiert wurden, müssen für die Behandlung chronischer Erkrankungen umgewandelt werden.

Peninahs Fall ist beispielhaft für den Einstellungswandel gegenüber chronischen Krankheiten in Kenia. Heute leitet sie eine lokale Frauengruppe im Dorf Kiandegwa, die sich wöchentlich trifft und Gesundheitsthemen diskutiert. Von der einfachen Hygiene bis hin zu chronischen Krankheiten.

Links:
How Novartis Access Works
Leben mit Bluthochdruck in Kamerun
In Kenia wächst das Bewusstsein für chronische Krankheiten

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